Soziales Engagement

Als Unternehmen des Sozialverband VdK Baden-Württemberg e. V. übernehmen wir selbstverständlich Verantwortung für die Gesellschaft. Das zeigt sich nicht nur darin, dass wir guten und bezahlbaren Wohnraum schaffen. Jahr für Jahr engagieren wir uns über unser Kerngeschäft hinaus – mit Solidarität für Menschen, die

vielen Jahren karitative Einrichtungen, kulturelle Träger sowie Schulen in der Region Sigmaringen. Auch im Jahr 2025 haben wir wieder unterschiedliche Einrichtungen und Projekte unterstützt, von denen wir nachfolgend einige beispielhaft vorstellen möchten.

Janosch* ist zehn Jahre alt und besucht das Hör-Sprachzentrum der Zieglerschen. Seit dem frühen Tod seines Vaters lebt er allein mit seiner Mutter. Der Vater fehlt ihm jeden Tag. Nach der ersten Trauer möchte seine Mutter ihm nun eine feste Bezugsperson ermöglichen: eine Ersatz-Oma. Eine Freiwillige, zu der Janosch bereits ein gutes Verhältnis hat, wurde gefunden. Was noch fehlt, ist ein kleines Budget für gemeinsame Unternehmungen wie Kino, Schwimmbad oder ein Pizzaessen. Der alleinerziehenden Mutter fehlt dafür das Geld, und auch die ältere Dame kann wegen ihrer kleinen Rente nur ihre Zeit schenken.

Thomas Raabe*, 56 Jahre, war ein sportlicher Mensch. Laufen, Wandern und Radfahren bestimmten sein Leben – bis er bei einer Wanderung in den Alpen plötzlich einen Herzinfarkt erlitt. Als er wieder zu sich kam, war nichts mehr wie zuvor: Sein Geist ist wach, doch sein Körper nicht mehr belastbar. Heute lebt Thomas Raabe im Pflegeheim der Zieglerschen in Heubach, ist auf ständige Betreuung angewiesen und spürt, dass seine Kräfte weiter nachlassen. Thomas Raabe hat deshalb einen besonderen Wunsch: Er möchte noch einmal Sport live erleben – die Spannung, die Geräusche und die Atmosphäre im Stadion. Am liebsten würde er ein Spiel der Stuttgart Scorpions besuchen. Das Pflegeteam aus Heubach möchte ihm diesen Wunsch erfüllen. Benötigt werden dafür Mittel für Fahrtkosten, Eintritt und ein Fan-Trikot als Erinnerung an einen besonderen Tag.

Auch in 2025 spendeten wir der Aktion „Herzenswünsche“ der Johannes-Ziegler-Stiftung zu Weihnachten 2.500 Euro, um Menschen wie Janosch und Thomas Raabe zu helfen. Die Stiftung unterstützt im Rahmen dieser Aktion seit Jahren Menschen und Projekte, für die es keine öffentlichen Mittel gibt.

(*) Name geändert

Sie möchten auch „Herzenswünsche“ erfüllen? Dann besuchen Sie die Seite www.zieglersche.de/spenden oder nutzen den QR-Code.

Das Hospiz Johannes ist eine gemeinsame Einrichtung des Zollernalbkreises und des Landkreises Sigmaringen. Mit seinen acht Plätzen ergänzt es die bestehende Hospizarbeit in beiden Landkreisen um einen wichtigen und wertvollen Baustein. Betrieben wird das Hospiz von der St. Elisabeth-Stiftung mit Sitz in Bad Waldsee. Diese wurde im Jahr 1999 von den Franziskanerinnen von Reute gegründet, um die seit 150 Jahren bestehende karitative Arbeit des Ordens dauerhaft fortzuführen und für die Zukunft zu sichern. Der Leitsatz der Stiftung lautet: „Wir sind da und helfen, wenn Menschen uns brauchen.“ Unter diesem Anspruch begleitet, betreut und pflegt die St. Elisabeth-Stiftung Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen – im Leben, im Sterben und über den Tod hinaus.

Im vergangenen Jahr spendeten wir 2.000 Euro an den Förderverein Hospiz Johannes e. V. Mit unserer Spende wollen auch wir einen Beitrag für die Betreuung von schwerstkranken und sterbenden Menschen im Zollernalbkreis und im Landkreis Sigmaringen leisten.

Viele der betroffenen Menschen sind alleinerziehend, leben mit körperlichen Beeinträchtigungen oder gehören einer marginalisierten Volksgruppe an. Gemeinsam mit ihren Familien müssen sie unter menschenunwürdigen Bedingungen leben: in engen Hütten aus Bambus, in denen sich die Hitze staut und bei Regen Wasser durch undichte Strohdächer eindringt. Gleichzeitig fehlt ihnen die Möglichkeit, durch eigene Arbeit ein ausreichendes Einkommen zu erzielen, um ihre Wohnsituation aus eigener Kraft nachhaltig zu verbessern.

Um diesen Familien neue Perspektiven zu eröffnen, hat die DESWOS gemeinsam mit der indischen Organisation „Rural Education and Action for Liberation“ (REAL) ein neues Projekt gestartet. In fünf Dörfern im Villupuram Distrikt im Südosten Indiens soll die Wohn- und Einkommenssituation von 50 Familien und damit von rund 300 Menschen dauerhaft verbessert werden. Die GSW unterstützte dieses DESWOS-Projekt mit 6.500 Euro. Mit unserer Spende können zehn solide Häuser mit Toiletten gebaut werden

Einzelheiten erfahren Sie auf:

www.deswos.de/projekte/hausbau/ hausbau-villupuram-indien

Das Jahr 2025 stand international im Zeichen der Genossenschaften. Zugleich war es das Jahr, in dem die deutsche Wohnungswirtschaft mit einer neuen Spendeninitiative gezeigt hat, wie die genossenschaftliche Idee der Solidarität ganz konkret mit Leben gefüllt werden kann.

Ziel der Initiative war es, dass Wohnungsgenossenschaften aus Deutschland die erste jemals in Malawi gegründete Wohnbaugenossenschaft, die Tamanga Housing Cooperative, unterstützen. Auch wenn die GSW selbst keine Genossenschaft ist, hat uns das Projekt als ehemals gemeinnütziges Wohnungsunternehmen überzeugt und begeistert. Deshalb haben wir uns ebenfalls beteiligt und die Initiative mit 2.025 Euro unterstützt. Insgesamt schlossen sich im Jahr 2025 mehr als 80 Genossenschaften und Unternehmen der Spendenaktion an. Gemeinsam stellten sie rund 115.000 Euro als Startkapital für die erste Wohnbaugenossenschaft in Malawi zur Verfügung.

Besuchen Sie auch die Website:

www.deswos.de/helfen/aktuelle-initiativen/ genossenschaften-für-malawi

Für unzählige Familien auf den Philippinen ist Hunger ein täglicher Begleiter. Weil verlässliche Erwerbsmöglichkeiten fehlen oder Arbeit häufig nur zeitlich begrenzt vorhanden ist, reicht das Einkommen vieler Menschen nicht aus, um die eigene Familie ausreichend zu versorgen. Wer noch einigermaßen zurechtkommt, lebt meist vor allem von getrocknetem Fisch und einer Handvoll Reis. Nur Familien, die ein eigenes Stück Land besitzen, können diesen sehr kargen Speiseplan gelegentlich durch etwas Obst und Gemüse ergänzen. Besonders kinderreiche Familien sowie Menschen, die durch einen Schicksalsschlag in extreme Armut geraten sind, gehören zu denjenigen, die oft zu wenig haben, um jeden Tag wirklich satt zu werden.

Auch in dem Gebiet, in welchem das Hilfsprojekt MARIPHIL e. V. tätig ist, leiden viele Familien während der Weihnachtszeit unter Armut und Hunger. Mit unserer Spende von 1.000 Euro konnten 875 Kilogramm Reis für 25 Familien erworben werden.

Wenn auch Sie helfen möchten: www.mariphil.net/

Dankschreiben philippinischer Familien für die erhaltenen Reissäcke